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Neglectphänomene
Neglectphänomene / Pushersyndrom - neuropsychologische und ergotherapeutische Aspekte in Diagnostik, Befund und Behandlung
Inhalt dieses Seminars sind neurophysiologische und neuropsychologische Informationen zur Neglectproblematik. Es wird eine Übersicht und Unterscheidung der verschiedenen Neglectformen sowie deren Testung gegeben, differentialdiagnostische Abgrenzungen zu anderen Störungsbildern wie z.B. der Hemianopsie oder räumlichen Störungen werden aufgezeigt. Der Teilnehmer bekommt eine große Auswahl von neuen und interessanten Behandlungsvarianten vermittelt und an Patientenbeispielen im Video dargestellt. Valide und reliable Assessments für die jeweiligen Defizite sind ebenfalls Inhalt dieses Seminars. Die Fortbildung sieht die beschriebenen Problematiken als interdisziplinäre Herausforderung und Schnittpunkt einer gezielten Therapiedurchführung. Sie bietet theoretische Hintergründe wie auch praktische Vorgehensweisen an, die verschiedenen Problematiken werden anhand von Patientenvideos- und beispielen sowie in einem Workshop ausführlich erörtert und dargestellt.
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Inhaltsübersicht:
  • Überblick Neglectarten mit typischen Defiziten
  • Erscheinungsbild im Alltag / Neglectphänomene in verschiedenen Raumsektoren
  • Neuroanatomische Grundlagen / Phänomenologie - Patientenvideos
  • Diagnostisches Vorgehen / Testung Neglect – Patientenvideos
  • Awareness / Unawareness – Behandlungsmethoden
  • Ebenen und Phasen der Neglectbehandlung / neue Behandlungsansätze (z. B. optokinetische Stimulation, Alertnesstraining, Prismenadaptation, Nackenmuskelvibration u.v.m.)
  • Tipps zur Angehörigenarbeit
  • Alltagsorientierte Behandlungsansätze - Patientenvideo
  • Assoziierte Störungen bei Neglect
  • Überblick Gesichtsfeldausfälle (Hemianopsien) und deren Diagnostik
  • Differentialdiagnose Hemianopsie – Neglect
  • Pusher –Syndrom: Befund / Behandlung / neue Behandlungsansätze / Prognose
Dauer:       2 bzw. 3 Tage
Zielgruppe: Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen, Pflegekräfte,
sowie andere medizinische Berufsgruppen
© 2013 by H. Menne